Gesunde Ernährung

Fasten – Eine Pause für Körper und Geist

Deine Neujahrsvorsätze haben es nicht bis zum Frühling geschafft? Keine Panik. Der Kalender gibt Dir eine weitere Chance: die Fastenzeit. Ein guter Anlass, um bewusst innezuhalten und Gewohnheiten zu hinterfragen. Dabei muss Fasten nicht auf die Zeit vor Ostern beschränkt bleiben: Auch danach lassen sich bewusste Auszeiten immer wieder in den Alltag integrieren.

In diesem Artikel erklären wir Dir, was es mit der Fastenzeit eigentlich auf sich hat, welche verschiedenen Fastenmethoden es gibt und wie Du achtsame Routinen rund um Ernährung, Bewegung und mentale Auszeiten ganz unkompliziert in Deinen Alltag einbauen kannst.

Frau mit langen braunen Haaren lächelt, während sie auf einem gelben Sofa ein „NOTES“-Notizbuch liest.
Person schneidet Kohl auf einem Holztisch neben dem Fenster, dahinter eine grüne Blumenvase und ein Becher.

Fasten zur Fastenzeit

Das Fasten hat eine lange Tradition und ist seit Jahrhunderten in vielen Kulturen und Religionen fest verankert. Im Christentum dauert die Fastenzeit, auch Passionszeit genannt, von Aschermittwoch bis Ostern. Sie diente ursprünglich dazu, bewusst auf Gewohntes zu verzichten und sich auf das Wesentliche zu besinnen.

Heute wird die Fastenzeit meist deutlich individueller gestaltet. Jeder kann frei entscheiden, ob und wie er diesen Zeitraum nutzen will. Neben dem klassischen Fasten haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Ansätze entwickelt, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Bekannte Methoden sind beispielsweise das Basenfasten oder das Intervallfasten.

Was bedeutet „fasten“?

Ganz allgemein meint der Begriff „fasten“ den Verzicht auf Genussmittel für einen bestimmten Zeitraum. Viele Menschen nutzen die Fastenzeit beispielsweise, um Alkohol, Süßigkeiten oder Nikotin wegzulassen. Oft wählen wir dabei Dinge aus, bei denen uns der Verzicht schwerfällt. Dabei geht es weniger um starre Regeln als darum, den eigenen Konsum bewusster wahrzunehmen und eingefahrene Routinen zu hinterfragen.

Beliebt ist beispielsweise der Verzicht auf Industriezucker vor Ostern. Auf diese Weise schaffst Du bewusst Platz für eine Auszeit, bevor die Schoko-Osterhasen wieder von allen Seiten gereicht werden.  Das bedeutet jedoch nicht, dass Du auf jeden süßen Geschmack verzichten musst. Unsere Fruchtsäfte sind eine tolle Abwechslung, falls Du auf der Suche nach einer Alternative zu Süßigkeiten bist.

Beige Schüssel Hühnercurry mit Tee, goldenem Löffel und Serviette auf einem Holztisch.

Die bekanntesten Fastenmethoden im Überblick

Fasten ist nicht gleich Fasten. Neben der klassischen Fastenzeit haben sich verschiedene Methoden etabliert. Wir haben die bekanntesten von ihnen genauer unter die Lupe genommen und erklären Dir, was sie bedeuten.

Gelbe Willi Dungl Magenfreund Kräuterteebox auf Felsen mit Zweig, beiger Hintergrund.

Intervallfasten

Das Intervallfasten wird auch intermittierendes Fasten genannt und beschreibt eine Ernährungsweise, bei der sich Essens- und Fastenzeiten regelmäßig abwechseln. Anders als bei vielen klassischen Fastenkuren wird dabei nicht mehrere Tage am Stück auf Nahrung verzichtet, sondern innerhalb eines festen Zeitplans gegessen. Heute gibt es drei Methoden des Intervallfastens, die besonders beliebt sind:

  • 16:8-Methode: Zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und der ersten Mahlzeit am nächsten Tag liegen 16 Stunden. Gegessen wird innerhalb eines Zeitfensters von acht Stunden. Während der Fastenzeit sind Wasser sowie kalorienfreie Getränke wie ungesüßter Tee erlaubt.
  • 5:2-Methode: An fünf Tagen der Woche wird wie gewohnt gegessen. An zwei frei wählbaren Tagen wird die Kalorienzufuhr deutlich reduziert.
  • 1:1-Methode: Beim alternierenden Fasten („Alternate Day Fasting“) wechseln sich Tage mit gewöhnlicher Ernährung und Tage mit einer stark reduzierten Kalorienzufuhr ab.

Intermittierendes Fasten bedeutet allerdings nicht, dass innerhalb der Essenszeiten unbegrenzt gegessen wird – vielmehr geht es dabei um einen bewussten Verzicht, bei dem die Ernährung trotzdem vielfältig gestaltet sein sollte. Viele nutzen das Intervallfasten daher auch als Chance, ihre Ernährungsgewohnheiten langfristig neu auszurichten.

Fasten kann außerdem eine Gelegenheit sein, neue Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren. Dazu gehört beispielsweise, sich regelmäßig Zeit für eine Pause zu nehmen – etwa mit einer Tasse Willi Dungl Bio Kräutertee “Magenfreund“. Und zwar idealerweise während oder nach einer Mahlzeit. Frühstück oder Mittagessen eignen sich besonders gut. Solche kleinen Rituale schaffen bewusste Momente im oft hektischen Alltag.

Tasse mit dunklem Tee auf Leinentuch mit Teeblättern, Kakaobohnen, Rinde und Gewürzen in rustikaler Umgebung.

Heilfasten

Beim Heilfasten wird über mehrere Tage bewusst auf feste Nahrung verzichtet. Bekannt ist vor allem das Buchinger-Fasten, bei dem neben Wasser auch kleine Mengen Gemüsebrühe, Säfte oder etwas Honig auf dem Speiseplan stehen. Eine strengere Variante ist das Wasserfasten, bei dem ausschließlich Wasser getrunken wird.

Typischerweise beginnt eine Heilfastenkur mit ein bis zwei Entlastungstagen. Darauf folgt die eigentliche Fastenphase, bevor die Ernährung während mehrerer Aufbautage schrittweise wieder um feste Lebensmittel ergänzt wird. Viele Menschen führen Heilfasten im Rahmen organisierter Angebote oder unter fachlicher Begleitung durch.

Willi Dungl Basenfreund Teedose, Glas Tee und grüne Blätter auf Baumstumpf.

Basenfasten

Das Basenfasten ist eine Fastenmethode, bei der Du nicht auf jede Art von Nahrung verzichtest. Stattdessen stehen überwiegend Lebensmittel auf dem Speiseplan, die im Konzept des Basenfastens als basisch gelten – beispielsweise Obst, Gemüse, Nüsse oder hochwertige Pflanzenöle. Lebensmittel, die als säurebildend eingeordnet werden, werden während dieser Zeit möglichst vermieden. Ergänzend zu einer ausgewogenen Kost greifen viele gerne zu ungesüßten Bio-Kräuteraufgüssen wie dem Willi Dungl Basenfreund, um für geschmackliche Abwechslung in der Tasse zu sorgen.

Bunte Trüffel auf einem Teller neben einer Tasse Tee und weißen Blumen im Hintergrund.

Ein Rezept zum Fasten

Wenn Du während der Fastenzeit bewusst und unkompliziert kochen möchtest, ist diese Gemüsesuppe eine gute Wahl. Sie kommt mit wenigen Zutaten aus, lässt sich einfach zubereiten und eignet sich sowohl als leichtes Mittagessen als auch als leichtes Abendessen.

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 1 kleine Fenchelknolle
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Karotte
  • ½ Stange Lauch
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 700 ml Gemüsebrühe (klar, am besten selbst gekocht)
  • 1 TL Kurkuma
  • ½ TL frisch geriebener Ingwer
  • Kräutersalz
  • frisch gemahlener weißer Pfeffer
  • frische Petersilie zum Garnieren
  • 1 Spritzer Zitronensaft
Gemüse, darunter Fenchel, Knoblauch, Zwiebeln, Möhren, gelbe Paprika und Tomaten, auf einem Holzbrett.

Zubereitung:

  1. Fenchel, Petersilienwurzel, Karotte, Lauch und Zwiebel waschen, putzen und in feine Würfel schneiden.
  2. Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Restliches Gemüse hinzugeben und kurz mitrösten.
  3. Kurkuma und Ingwer einrühren und ebenfalls kurz mitrösten.
  4. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und bei niedriger Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  5. Mit Kräutersalz, weißem Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
  6. Vor dem Servieren mit frisch gehackter Petersilie garnieren und genießen.

Das Fasten richtig brechen: die Aufbautage

Nach einer Fastenzeit lohnt es sich, die Rückkehr zu den gewohnten Mahlzeiten bewusst zu gestalten. Statt direkt zu üppigen oder sehr schweren Speisen zu greifen, empfiehlt sich ein schrittweiser Wiedereinstieg. Beginne mit leicht verdaulichen Gerichten wie gedünstetem Gemüse oder einer klaren Gemüsebrühe und nimm Dir Zeit zum Essen. Kleine Portionen und langsames Genießen erleichtern den Übergang zurück zur gewohnten Ernährung. Auch stark gewürzte Speisen oder Alkohol lassen viele in den ersten Tagen nach dem Fasten zunächst weg. Anschließend kannst Du Deinen Speiseplan nach und nach wieder erweitern und zu Deinen gewohnten Essgewohnheiten zurückkehren.

Frau mit gewelltem blondem Haar, die einen gelben Becher hält und nachdenklich aus einem sonnenbeschienenen Fenster blickt.

Ist Fasten zum Abnehmen geeignet?

Fasten wird häufig mit dem Wunsch verbunden, Gewicht zu verlieren. Tatsächlich kann sich das Körpergewicht während einer Fastenzeit verändern, weil in dieser Zeit anders als gewohnt gegessen wird. Im Mittelpunkt des Fastens sollte jedoch nicht die Zahl auf der Waage stehen, sondern der bewusste Umgang mit den eigenen Routinen.

Viele Menschen nutzen die Fastenzeit, um ihr Essverhalten zu reflektieren und Gewohnheiten zu hinterfragen. Die Zeit kann ein guter Anlass sein, neue Rituale in den Alltag zu integrieren – etwa Mahlzeiten bewusster zu genießen, häufiger selbst zu kochen oder regelmäßige Essenszeiten einzuplanen. So kann die Fastenzeit über den eigentlichen Zeitraum hinaus Inspiration für einen achtsamen Alltag bieten.

Zwei Frauen liegen nebeneinander im hohen Gras, die Augen geschlossen, eine lächelt sanft.

Für wen ist Fasten nicht geeignet?

Fasten ist eine persönliche Entscheidung und wird von jedem Menschen unterschiedlich erlebt. Deshalb gibt es keine Methode, die für alle gleichermaßen geeignet ist. Wenn Du fasten möchtest, lohnt es sich, langsam zu beginnen und darauf zu achten, wie sich die gewählte Form in Deinen Alltag integrieren lässt.

Nicht empfohlen wird Fasten unter anderem Schwangeren, Stillenden, Kindern und Jugendlichen. Solltest Du individuelle gesundheitliche Fragen haben oder Dich in einer besonderen Lebensphase befinden, empfiehlt sich vorab ein Gespräch mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt. Grundsätzlich gilt: Wenn Du unsicher bist, ob Fasten für Deine persönliche Situation geeignet ist, sprich vorab mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt. So kannst Du gemeinsam die für Dich passende Vorgehensweise besprechen.

Rituale für bewusste Auszeiten im Alltag

Die Fastenzeit bietet nicht nur Raum, um Gewohnheiten rund ums Essen zu überdenken, sondern auch, um bewusste Pausen in den Alltag einzubauen. Eine Teezeremonie kann dabei zu einem kleinen Ritual werden: Wasser aufsetzen, den Tee ziehen lassen und den Moment ganz bewusst genießen. Schon wenige Minuten schaffen einen angenehmen Gegenpol zum oft hektischen Tagesablauf.

Wenn Du dazu neigst, auch in Deiner Pause mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen, probiere es einmal anders: Plane Dir jeden Tag eine feste Auszeit ein, lege das Smartphone beiseite und schenke Deine Aufmerksamkeit dem Moment. Wie Du dieses Ritual gestaltest, bleibt ganz Dir überlassen.

Hast Du schon einmal ausprobiert, Dich während der Ziehzeit einfach entspannt zurückzulehnen, Atemübungen zu machen oder zu meditieren? Sobald der Aufguss bereit ist, wird der anschließende Tee-Genuss zum achtsamen Abschluss Deiner Pause: Ob mit dem harmonisch-frischen Willi Dungl Bio Basenfreund aus acht Bio-Kräutern oder einer milden Tasse Bio Antioxidativ Grüntee.

Person mit Rucksack blickt auf See und Berge, umgeben von üppigem Grün und gefiltertem Sonnenlicht.

Die richtige Bewegung für jeden Tag

Auch während der Fastenzeit muss Bewegung nicht zu kurz kommen. Entscheidend ist, die Intensität an die gewählte Fastenmethode und das eigene Wohlbefinden anzupassen. Statt persönliche Bestleistungen anzustreben, kann diese Zeit eine gute Gelegenheit sein, den Fokus auf regelmäßige und bewusste Bewegung zu legen. Damit Du Dich nicht überforderst, solltest Du ein paar grundlegende Dinge beachten:

  • Verzichte auf Sport, der besondere Schnelligkeit oder viel Kraft erfordert.
  • Geh das Sportprogramm entspannt an und passe das Tempo an Dein persönliches Gefühl an.
  • Plane Ruhepausen ein und finde Dein eigenes Tempo.

Ausgedehnte Spaziergänge und Walking sind ideale Bewegungsformen beim Fasten. Gleichzeitig können sie den Einstieg in eine regelmäßige Bewegungsroutine erleichtern. Ob eine Runde durch den Park, eine Wanderung oder ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause – oft sind es gerade die kleinen Bewegungseinheiten, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen.

Zwei Schachteln Willi Dungl Kräutertee Fühl Dich Wohl und Halsfreund mit Kräuterbildern.

Finde die Fastenart, die zu Dir passt

Fasten ist so individuell wie der Alltag selbst. Am Ende geht es in der Fastenzeit und auch das restliche Jahr über darum, für Dich herauszufinden, was Dir guttut. Eine Tasse Tee kann solche Momente angenehm begleiten – ob als kurze Pause zwischen zwei Terminen oder als fester Bestandteil Deiner täglichen Routine. Entdecke die vielfältigen Tees wie den Bio Kräutertee “Halsfreund“ oder den Willi Dungl Bio Kräutertee “Fühl Dich wohl“ und finde Deinen persönlichen Favoriten für Deine bewussten Auszeiten. Wir wünschen Dir eine gute Fastenzeit mit vielen Gelegenheiten, Dich auf Deine Bedürfnisse zu fokussieren.

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